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Informationen für Unternehmer

Billiger geht immer, ist aber oft teurer! 

Das Preisgefälle im Hausbau ist groß. Nicht nur zwischen Massiv- und Fertighäusern gibt es ein Preisgefälle. Bauweise, Vor-/Fertigungstiefen, Design, Raumprogramm, Grundriss, Ansichten, Schnitte, Ausstattung: Alles beeinflusst den Preis. Andere Einflüsse im Innenausbau kommen dazu. Diese sind, je nach Region und Beschäftigungssituation, beachtlich. Leistung kostet Geld. Bessere Leistungen kosten mehr Geld. Das müssen Sie als Bauinteressent berücksichtigen. Die Amerikaner sagen: "If You give peanuts, You'll get monkeys".

Im Vergleich der Bundesländer sind die Einstandspreise für Handwerksleistungen unterschiedlich. Die Höchsten sind für gewöhnlich in Frankfurt, Heilbronn, Düsseldorf, Berlin, Bonn, Köln, Stuttgart, Augsburg, Berlin, Hamburg, Ingolstadt, Mainz, Dresden, Nürnberg und München anzutreffen. 

Allerdings schmelzen Preisabstände schnell, wenn in die Details innerhalb einer Region eingestiegen wird. Voraussetzung ist, dass Angebote vergleichbar sind. Das bedeutet: Im Entwurf, in den Ansichten, den Schnitten, in der Leistungsbeschreibung bezüglich der gesamten Ausstattung. Meist ist genau das nicht der Fall. Dann wird jeder Vergleich wertlos.

(Abbildung: Preise sind enorm beeinflussbar. Sehen können Sie das erst einmal nicht)

Vorsicht bei Preisvergleichen - Viel Erfahrung ist bei Angebotsvergleichen unbedingte Voraussetzung

Um Preise und Leistungen zu vergleichen, braucht es sehr viel Erfahrung. Die haben Bauinteressenten nicht und selbst Fachleuten fallen Preisvergleiche schwer. Deshalb können Interessenten vergleichen, was sie wollen: Solange nicht exakt dieselben Inhalte dahinter stehen, ist jeder Vergleich bereits im Ansatz falsch und kann dazu führen, dass am Ende deutlich draufgezahlt wird.

Ergänzend ist das detaillierte Bau- und Leistungsverzeichnis inklusive Mehr- und Minderleistungen und Preisliste zu erwähnen, auf das jeder Bauherr seit dem 01. Januar 2018 einen gesetzlichen Anspruch hat. Wichtig ist zu wissen, dass eine Baubeschreibung zum Vertrag gehört und mit der Unterschrift unter denselben automatisch zum Vertragsinhalt wird. Das bedeutet: VORHER regeln, was zu regeln ist, schriftlich und verbindlich. Alles, was nicht explizit geregelt ist, kann den Preis in die Höhe treiben.

Änderungswünsche und Ergänzungen führen oftmals zu Mehrkosten

Vorsicht auch bei Änderungswünschen oder Ergänzungen, die in die spätere Bauphase verschoben werden. Die dann angebotenen Preise (auch der Handwerksfirmen) sind oft genug schlicht unverschämt. Als Bauherr bleibt dann nicht mehr viel Spielraum. Nachorder und Nachbemusterungen führen schnell zu Aufpreisen. 

Die meisten Leistungsverzeichnisse lesen sich "all inklusiv", sind es aber nicht! Sie quillen über von Begriffen wie "hochwertig", "anspruchsvoll" oder "exklusiv". Das ist für die spätere Ausführung keineswegs konkret! Bei Markenprodukten ist gerade bei "oder gleichwertig" sehr konkret auf die Angabe des spezifischen Produktes bzw. Fabrikates/der Marke zu achten. Tun Bauinteressenten das nicht, kommt die Überraschung oft erst, wenn sie als Bauherren feststellen, dass ein minderwertigeres Produktes als angenommen eingebaut wurde. Dann aber ist es in der Regel zu spät oder der Rückbau inkl. Ersatzartikel kostet erhebliches zusätzliches Geld.

Die umfangreichen Exceltabellen, die Bauinteressenten gerne anfertigen, um einen Preisüberblick bzw. Vergleich zu bekommen, könnten sie sich auch sparen. Zu oft sind von Angebot zu Angebot unterschiedliche Qualitätsmassstäbe im Spiel, von der Bauausführung im handwerklichen Sinne ganz zu schweigen.

Nicht verzagen, Bauherren fragen

Statt dessen bräuchten sie nur ehemalige Bauherren zu fragen. Von diesen erfahren Sie alles, was sie zu Vertrag, Leistungsbeschreibung, Preisen und Qualitätsmerkmalen wissen möchten. Es gibt noch weitere Gründe, warum Preisvergleiche real nahezu undurchführbar sind. Zahlen sagen nichts aus zum Kommunikationsverhalten, zur Qualität der Zusammenarbeit und zur Bauausführung selbst. Alles ist wichtig, denn es beeinflusst wesentlich die Zufriedenheit und damit die Lebensqualität der Bauherren.

DIESE GESCHICHTE BRINGT ES AUF DEN PUNKT

Diese kleine Geschichte bringt es auf den Punkt

Hierzu eine kleine Geschichte, die uns vor Jahren eine Bauherrin nach der Übergabe ihres Hauses mitgeschickt hat. Wir sprachen vorher mit ihr über ihre Hausbauerfahrungen. Insbesondere ihre Erlebnisse als Bauinteressentin waren für uns interessant. Natürlich auch in Richtung diverser Angebote und Hauspreise. Wir zitieren den Inhalt, weil er beschreibt, dass es beim Thema Preis eben auch um Qualität geht. Dem Text von John Ruskin, einem englischer Sozialwissenschaftler, ist nichts hinzuzufügen:

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"Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgendjemand irgendwo, irgendwie ein wenig schlechter und billiger verkaufen könnte. Die Menschen, die sich zu sehr am Preis orientieren, werden am Ende gerechte Beute solcher Machenschaften.

Es ist natürlich unklug zu viel zu bezahlen, aber noch weniger klug ist es, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie vielleicht etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie aber zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, weil der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

Das Gesetz der Wirtschaftlichkeit verbietet es, für weniger Geld mehr Wert zu erhalten. Nehmen Sie also ein niedriges Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, können Sie gleich das wertigere Angebot annehmen, denn dann haben Sie auch genug Geld, um sich für etwas Besseres zu entscheiden".

VORSICHT VOR BAUERNFÄNGERN

Unzufriedene BAUHERREN berichten, dass und wie Anbieter tricksen. Das tun diese, um Preise der Wettbewerber zu unterlaufen. Eigene Leistungen werden verschleiert, Nichtleistungen verschwiegen. Das gilt laut vorliegenden Befragungen für die Fertighaus-Landschaft ebenso wie für den Massivhaus-Bereich. Oft genug werden Leistungen mit Preisen angeboten, die nach Stand des Wissens auf der Baustelle nicht umsetzbar sind.

Im Wettbewerb scheint alles erlaubt

Kosten werden frisiert oder bleiben unerwähnt. Im Preiskampf mit anderen Hausanbietern scheint alles erlaubt zu sein. Das führt regelmäßig zu Überraschungen: Nachfinanzierungsbedarf entsteht. Für die betroffenen Bauherren ist das der Horror. Fallen Sie nicht auf derartige Bauernfängereien rein. Am Ende kochen auch in dieser Branche alle nur mit Wasser. Alles lässt sich beschreiben. Alles lässt sich auf Vollständigkeit prüfen. Alles lässt sich erklären. Wenn nicht, haben Sie den richtigen Anbieter noch nicht gefunden.

Bei unseren geprüften Qualitäts-Partnern wie zum Beispiel der OSTRAUER BAUGESELLSCHAFT mbH, der MEISTER BAU TELTOW GmbH, der KREATIV MASSIVHAUS GMBH für Landau und die Südliche Weinstraße oder der PICK PROJEKT GmbH können Sie anhand der von Bauherren bewerteten Budgetsicherheit erkennen, wie verlässlich diese Unternehmen die finanziellen und budgetären Vereinbarungen mit ihren Bauherren einhalten. 

Direktvergleich nahezu unmöglich

Direkte Angebotsvergleiche sind - das sollten Sie wirklich mitnehmen - in der Baupraxis nicht durchführbar. Selbst für Fachleute ist es nahezu unmöglich, alle Unterschiede aus professionellen Textbausteinen herauszuarbeiten. Das haben wir in der Praxis oft genug erlebt.

Angebotsgrundlagen dringend beachten

Ein auffällig hoher Preisabstand ist meistens auf Veränderungen am Haus selbst zurückzuführen. Diese betreffen den Grundriss oder verminderte Ausstattungs- und Qualitätsmerkmale. Ganz gefährlich, wenn die qualitative Ausführung einzelner Gewerke nicht gegeben ist. Wenn Sie das feststellen, ist es zu spät.

Immer Bauherren fragen

Fragen Sie die Bauherren Ihrer favorisierten Hersteller. Zm Beispiel in Punkto Preis- und Budgeterfahrung. Hören Sie genau zu, was dann kommt! Denn Sie erfahren, was sie wissen müssen.

Bei den von uns über ihre Bauherren repräsentativ geprüften Bau-Partnern wie den BAUMEISTER HAUS PARTNERN ZAUNMÜLLER MASSIVHAUS GmbH (Köln, Siegburg, Olpe, Bensberg, Overath, Refrath) und PLANCONCEPT MASSIVHAUS Gmbh (Bonn, Wachtberg, Siegburg, Bad Honnef, Rheinbach) haben wir das verbindlich für Sie getan. Solche Unternehmen nutzen Bauherren-Informationen im Rahmen ihres Empfehlungsmarketing und Referenzmanagement. Damit unterstreichen sie ihre Qualitätsphilosophie. Das sollte die Botschaft sein, die wir Ihnen senden möchten.

Viel Erfolg mit Ihrem Hausbau-Partner wünscht

Ihr Team vom BAUHERREN-PORTAL 

Dieses BAUHERREN-PORTAL ist eine gemeinschaftlich betriebene Bau-Informations- und Qualitäts-Plattform der Gütegemeinschaft für mehr Qualitätstransparenz im Bauwesen, speziell im Haus- und Wohnungsbau. Betreiber sind das ifb Institut für Bauherrenbefragungen GmbH und die BAUHERRENreport GmbH.

Wir weisen an dieser geeigneten Stelle ausdrücklich darauf hin, dass wir mit unseren Informationen keinesfalls den individuellen Auswahl- und Entscheidungsprozess angehender Bauherren auf irgendeine Art und Weise beeinflussen oder gar ersetzen wollen. Diese Entscheidung fällt jeder Bauherr ganz alleine für sich.